Ein Beispiel:
In einem Kleingartenverein lebt - von den Kleingärtnern geduldet - eine verwilderte Katze. Sie ist nicht kastriert und produziert zwangsläufig Nachwuchs, den keiner will. In Zusammenarbeit mit unseren Schweriner Freunden und einem dortigen Tierarzt lassen wir die Mutterkatze kastrieren und sorgen dafür, dass sie ihr verwildertes Katzenleben - allerdings mit regelmäßiger Fütterung - fortsetzen kann. Vom Menschen will diese Mutterkatze schon lange nichts mehr wissen. Das wird sich nach unseren Erfahrungen auch nie mehr ändern. Die kranken und wilden Babykatzen nehmen wir auf, Flöhe, Würmer, Katzenschnupfen inclusive. Daraus sollen nun gesunde, muntere Schmusekatzen werden, die in Hamburg vermittelt werden können. Eine Aufgabe, die viel Zeit, Geld und Katzenerfahrung beansprucht.
Wir engagieren uns bewußt für solche Katzen, die in einem "normalen" Tierheim keine Aufnahme finden würden - Problemkatzen.
Jedes Tier wird von uns in sein neues Zuhause gebracht, das bei dieser Gelegenheit in Augenschein genommen wird. Erst wenn alles für gut befunden ist, schließen wir mit dem neuen Halter einen schriftlichen Schutzvertrag, der auch eine Schutzgebühr vorsieht.