Liebe Mitglieder und Freunde,
denen, die für Tiere in Not auch im Jahre 2010 wieder eine Spende übrig hatten, danken wir ganz besonders herzlich. Sie haben dazu beigetragen, dass wir auch im vergangenen Jahr Katzenelend wirksam bekämpfen konnten. Wie in den Vorjahren haben wir Ihre Spenden vollständig für Kastrationen und weitere notwendige tierärztliche Behandlungen sowie für Katzenfutter ausgegeben. Wir haben allerdings den Schwerpunkt auf die „neuen“ Bundesländer gelegt und hauptsächlich unseren Freunden in Schwerin und in Wolgast Unterstützungen geleistet. Nach unserem Eindruck lässt es die Situation der freilebenden Katzen in Hamburg derzeit zu, den Blick nach Osten zu richten, wo die Tierschützer nach wie vor unter schwierigsten finanziellen und sonstigen Bedingungen arbeiten müssen.
Dass unser Verein „Tiere in Not – Hamburg e.V.“ den aktiven Tierschutz, also die Aufnahme und Pflege von Katzen durch unsere eigenen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder derzeit nicht bewerkstelligen kann, hat mehrere Ursachen. Einer davon ist, dass wir alle nicht jünger werden. Es liegt aber auch nach wie vor daran, dass ich selbst ein riesiges Betätigungsfeld als Vorsitzende des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. zu bearbeiten habe, wo ich mich meiner Verantwortung stellen muss.
Trotzdem finde ich es nach wie vor wichtig, auch mit Hilfe unseres Vereins Katzenhilfe zu leisten. Wir engagieren uns dort, wo sonst kaum Hilfe ankommt. Alles was Sie uns spenden, geht in die Katzenhilfe. Daran hat sich nichts geändert und ich möchte auch diejenigen freundlich daran erinnern, die im Jahre 2010 unseren Verein nicht bedacht haben.
Liebe tierische Grüße
Ihre
Dr. Gabriele Waniorek-Goerke – im Namen des gesamten Vorstandes